Dixie Chicks

Was haben Emily Robinson, Martie Maguire und Natalie Maines gemeinsam? Sicherlich, sie sind Frauen und hübsch noch dazu. Aber vor allen Dingen sind sie die “Dixie Chicks”. Wer mit diesem frechen Namen nichts anfangen kann, hat sich wohl noch nicht mit dem Thema Countrymusik beschäftigt.

Die Dixie Chicks sind nämlich bereits seit 21 Jahren dick im Geschäft: mit inzwischen mehr als 30,5 Millionen verkauften Tonträgern, sind sie die erfolgreichste Frauenband der USA. Was heute eine etablierte Country-Band ist, die sich mehr und mehr an den Musikrichtungen Rock und Pop orientiert, hat einmal ganz klein angefangen.

1989 gründeten die Schwestern Emily und Martie gemeinsam mit ihren Freundinnen Laura Lynch und Robin Lynn Macey eine bluegrassorientierte Countryband. Obwohl die Besatzung der Band sich im Laufe der Jahre verändert hat, blieb der Name immer gleich. “Dixie Chicks” bedeutet übersetzt so viel wie “junge Frauen aus den US-amerikanischen Südstaaten”, in Anspielung auf ihre Heimat Texas.

Ein unabhängiges Label veröffentlichte die ersten drei Platten der Band, später wechselten sie zu Sony BMG. Das passierte allerdings erst, als Robin und Laura die Gruppe bereits verlassen hatten. An ihre Stelle trat Natalie Maines, Tochter des bekannten Produzenten und Gitarristen Lloyd Maines, die mit ihrer prägnanten Stimme eine ideale neue Leadsängerin abgab. Das Erfolgsrezept der Country-Mädels besteht nicht nur aus guten Stimmen und musikalischem Talent: die Songtexte der Chicks überzeugen, weil sie gesellschaftlich umstrittene Themen abhandeln. Wer jetzt erst auf die schönen Texanerinnen aufmerksam geworden ist und mehr über die Bandgeschichte erfahren möchte, sollte sich den 2006 erschienenen Dokumentarfilm “Dixie Chicks: Shut Up and Sing” ansehen.

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