Den Lieblingscountry immer dabei

Wer möchte seine Lieblingsmusik nicht stets bei sich führen und je nach Belieben jederzeit seinen Lieblingssong hören können. Dabei ist es ja grundsätzlich egal, um welche Musikrichtung es geht, aber selbstverständlich gilt das wohl auch für alle Liebhaber der Countrymusik. Ein jeder Countrysänger wird es einem Danken, wenn man seine Titel mit sich führt und regelmäßig hört. Das einzige was zu tun ist, ist die Musik auf dem MP3 Player speichern und das Gerät nicht zu Hause vergessen. Der Handel ist geradezu übersäht mit unterschiedlichen Geräten, auf denen man seine Musikdateien ablegen kann. Je nachdem wieviele Titel man stets mit sich führen möchte, gibt es unterschiedliche Gerätegrößen zu kaufen. Mit Größe ist allerdings nicht die physische Größe gemeint, sondern die Kapazität des Speicherplatzes, man spricht in der Fachsprache hier von MBs. Wer sich in diesem Bereich weniger gut auskennt, sollte sich einfach von einem der Verkäufer im Fachhandel beraten lassen. Das geschulte Verkaufspersonal weiß in der Regel am Besten, welche Neuheiten es gerade am Markt gibt und welches Gerät das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung bietet. Viele Menschen lieben es auch auf dem Weg zur Arbeit die besten Songs zu hören. So kann man den MP3 Player beispielsweise im Auto oder während der Fahrt mit dem Zug oder einem anderen Verkehrsmittel verwenden. Aber auch während des Sports sieht man immer wieder Menschen, die sich an den Klängen ihrer Lieblingsmusik erfreuen, oder gar eine Lerndatei mit sich führen und so beispielsweise die englische Sprache auffrischen. Die meisten Geräte sind mit Akku oder mittels Batterie betrieben. Anhand einer Anzeige am Display kann man sehr gut ersehen, wielange das Gerät noch laufen wird und wann es an der Zeit wird, den Player mit frischer neuer Energie zu versorgen. Auch für modebewusste Trendsetter gibt es die passenden Geräte am Markt. Farblich abgestimmt mit der Kleidung oder in einem trendigen Design, sind die MP3 Geräte in vielen verschiedenen Aufmachungen zu finden.

Johnny Cash

Was Elvis Presley für den Rock’n'Roll ist, ist Johnny Cash für die Countrymusik. Mit der rauen Bassbariton-Stimme und den sanften brauen Augen, hat Johnny Cash schon so mancher Frau den Kopf verdreht. Seine einzig wahre Liebe blieb jedoch bis zum Rest seines Lebens June Carter. Die beiden teilten ihre Liebe zur Country-Musik und standen so manches Mal gemeinsam auf der Bühne. Zu diesem Zeitpunkt waren zwar beide noch mit anderen Partnern verheiratet, verliebten sich aber dennoch ineinander. Der Song “Ring of fire” beschreibt diese verbotene Liebe. June Carter schrieb ihn gemeinsam mit Merle Kilgore, aber Johnny Cash machte ihn mit seiner Interpretation zum Welthit.

So erfolgreich und märchenhaft das Leben des berühmten Country-Stars, der im zarten Alter von 24 Jahren seinen ersten Nummer 1 Hit schrieb, auch klingen mag, so tragisch war es, wenn die Bühnenlichter erloschen. Cash war jahrelang drogenabhängig, ging durch die Hölle. June Carter war es, die ihm seinen Lebensmut zurückgab und zu einem Entzug überredete. Die Biografie des großen Country-Sängers ist zu lang und einzigartig, um sie in wenige Worte zu fassen. Wer mehr über das Leben des Weltstars wissen will, sollte sich den Film “Walk the line” ansehen. Mit erstklassigen Schauspielern wie Joaquín Phoenix und Reese Witherspoon in den Hauptrollen, ist dieser Film zu einer authentischen, bewegenden Autobiografie geworden, die ungeschminkt über das Leben eines Mannes berichtet, das von Sorgen und Ängsten, aber auch von großen Erfolgen und einer großen Liebe geprägt war. Johnny Cash verstarb am 12. September 2003 im Alter von 73 Jahren.

Tim McGraw

21 Singles und sieben Alben auf Platz 1 der offiziellen US-amerikanischen Country Charts; vier dieser Alben sogar an der Spitze der US-Billboard-Charts: welcher Musiker legte so eine steile Karriere hin? Die meisten Country-Fans werden Samuel Timothy McGraw kennen und lieben. Aber für diejenigen, die seinen Namen nie zuvor gehört haben, folgt jetzt ein kurzer Einblick in seine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Wir reisen zurück ins Jahr 1967, nach Delhi, eine kleine Stadt im US-Bundesstaat Louisiana. Samuel Timothy wird dort am 1. Mai geboren, womit der Grundstein der Geschichte schon gelegt wäre. Als kleiner Junge interessiert er sich für Musik und Baseball. Sein Vater, der bekannte Baseball-Profi „Tug“ McGraw, hätte seinen Sohn vermutlich lieber auf dem Sportplatz als auf der großen Country-Bühne gesehen, aber zunächst sah es nicht danach aus, dass Timothy überhaupt eines seiner Hobbys zum Beruf macht. Er studiert Jura. Dennoch nimmt die Country-Musik einen immer größeren Teil seines Lebens ein, er tritt regelmäßig in Clubs auf und bricht schließlich sein Studium ab und zieht nach Nashville, um Countrysänger zu werden. 1991 unterzeichnet er seinen ersten Plattenvertrag. Die erste Single-Auskopplung wird nur mittelmäßig in den Charts platziert, das Album selbst wird gar nicht platziert. Ein Jahr später folgt dann aber der Durchbruch, Album Nummer zwei, „Not A Moment To Soon“, wird zum riesen Erfolg, der Song „Don’t Take the Girl“ zum ersten Nummer-1-Hit.

2001 wurde er für den Hit „Let´s Make Love“ mit einem Grammy ausgezeichnet. Das Witzige: diesen Song nahm er im Duett mit Ehefrau Faith Hill auf – wahre Gefühle auf der Bühne werden belohnt.

Kris Kristofferson

Ein begnadeter Sänger und Schauspieler in einer Person? Diese wertvolle Mischung ist im Showgeschäft eher selten. Kristoffer „Kris“ Kristofferson, ein Enkel schwedischer Einwanderer, hat sie. Er wird am 22. Juni 1936 in Brownsville, Texas geboren. Seine Kindheit ist eher durch Umzüge, als durch musikalische Erfahrungen geprägt. Er schließt die High-School mit Bestnoten ab und ergattert ein Stipendium für die Oxford-Universität. Am College nimmt er erste Musikstücke unter dem Pseudonym „Kris Karson“ auf. Diese ersten Versuche bleiben – wie so oft in der Geschichte großer Stars – erfolglos.  1960 verlässt er die Universität mit einem Abschluss und heiratet seine Jugendliebe Fran Beer.

1965 zieht er, wie so viele Country Künstler vor ihm, nach Nashville. Dort muss er sich und seine Familie vorerst mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Trotz aller Bemühungen zerbricht die Ehe.

Kristofferson widmet sich wieder mehr der Musik, verzeichnet kleinere Erfolge. Als Johnny Cash das Talent des jungen Musikers entdeckt, wendet sich das Blatt. Der Song „Sunday Morning Coming Down”, wird mit Cashs Hilfe zum Hit. Nebenbei entdeckt Kristofferson seine Liebe zur Schauspielerei. Er spielt in unzähligen Filmen mit – aber das ist ein anderes Kapitel.

1973 heiratete Kristofferson zum zweiten Mal. Seine neue Frau, Rita Coolidge, ist ebenfalls Sängerin. Die frisch vermählten stehen als Duo auf der Bühne und werden dafür mit drei Grammys ausgezeichnet. Nach sieben Jahren zerbricht die Ehe.

Erst Kristoffersons dritte Frau, Lisa Meyers, scheint ihn glücklich zu machen. 1983 wird geheiratet und seit 1992 lebt die inzwischen 7-köpfige Familie auf Maui.

Dass der Sänger 2004 in die Country Music Hall of Fame aufgenommen wurde, hat sein Glück gewiss noch abgerundet.

Seine Songs sind auch ein Geheimtip für ein romantisches Wochenende, einfach mal reinhören.

Kenny Chesney

Kenneth Arnold Chesney wird am 26. März 1968 in Knoxville geboren. Die kleine Stadt liegt in Tennessee, dem country-verliebtesten Bundesstaat der USA. Der jugendliche Chesney interessiert sich nicht für Noten, Instrumente oder Töne. Eigentlich erstaunlich, da viele Sänger ihre Liebe zur Musik schon früh entdecken. Kenneth Arnold, der sich später einfach Kenny nennt, entdeckt sein verborgenes Talent erst am College. Dort spielt er Gitarre, tritt einer Bluegrass-Band bei und schreibt eigene Songs. An freien Abenden tritt er in Clubs auf, um Spaß zu haben.  Er ist ein Hobby-Musiker, der schließlich sein Studium abschließt und nach Nashville zieht. Wie viele Country-Karrieren, beginnt auch diese hier in der kleinen Stadt, die große Leute macht. Zunächst ist von dem Glamour des großen Geldes aber nichts zu spüren: Chesney arbeitet als Angestellter in einer rustikalen Schankkneipe, verdient sich ein paar Dollar dazu. Erst später kann er einen Plattenvertrag unterzeichnen und 1993 sein Debütalbum „In My Wildest Dreams“ veröffentlichen. Der Erfolg bleibt aus und als sein Label sich kurze Zeit später dazu entscheidet, aus der Countrymusik auszusteigen, droht der große Traum zu platzen. Aber Kenny Chesney hat Glück im Unglück: ein Major Label wird auf ihn aufmerksam und gibt ihm die Chance, weitere Songs aufzunehmen.

Seine daraufhin produzierten Hits „Fall in Love“ und „Me and You“ stürmen die Top 10 der Country Charts – der Durchbruch ist geschafft.  Sein bis dahin größter Hit „She’s Got it All“ wird zur Nummer eins. Weitere Spitzenreiter folgen.

2004 wird Chesney zum ersten Mal mit dem Entertainer-of-the-Year Award der Country Music Association (kurz CMA) ausgezeichnet. 2009 veröffentlicht er ein zweites Greatest-Hits-Album, das gleichzeitig zu seinem neunten Nummer-1 Album in den Country Charts wird.

Keith Urban

Woran denkt man, wenn das Stichwort „Neuseeland“ fällt? An die Maori, an Kiwis auf Bäumen und auf zwei Beinen, an die wunderschönen Kulissen der „Herr der Ringe“-Verfilmungen. Es gibt viele Dinge, die mit dem kleinen Inselparadies am anderen Ende der Welt in Verbindung gebracht werden. Aber wenn der Name „Keith Urban“ fällt, zucken die meisten Menschen nur die ratlos die Schultern. Eigentlich eine Schande, denn der gebürtige Neuseeländer zählt zu den Größen der Country-Musik. Begonnen hat seine Erfolgsgeschichte am 26. Oktober 1967, als er in Whangerei das Licht der Welt erblickte. Später zogen seine Eltern auf eine kleine Farm nach Caboolture, Australien, wo der junge Urban seine Kindheit verbrachte und zum ersten Mal Kontakt zur Country-Musik knüpfte. Im Alter von acht Jahren nimmt der kleine Blondschopf siegreich an einem Talentwettbewerb teil. Mit 12 gründet er eine eigene Band und tritt in verschiedenen Clubs auf.

1990 wird aus dem kleinen Clubsänger ein richtiger Musiker. Er unterzeichnet seinen ersten Plattenvertrag in Australien und veröffentlicht sein Debütalbum. Der kommerzielle Erfolg bleibt aus, aber Urban lässt sich nicht entmutigen. Er will in der Country-Szene Fuß fassen – koste es, was es wolle. Darum zieht er nach Übersee. Genauergesagt nach Nashville, in Tennessee. Die Stadt gilt als „Hauptstadt der Country-Musik“, als Anlaufstelle für den großen Erfolg. Urban lernt wichtige Kontakte der Musikindustrie kennen und produziert 1997 ein Album mit der Band „The Ranch“.

Der große kommerzielle Durchbruch gelingt ihm erst fünf Jahre später: das Album „Golden Road“ wird zwei Millionen Mal verkauft.

2006 kommt zum geschäftlichen dann auch das private Glück. Er heiratet die Schauspielerin Nicole Kidman in einem Vorort von Sydney. Zwei Jahre später kommt ihre Tochter Sunday Rose zur Welt. Eine Grammy-Auszeichnung im gleichen Jahr rundet das Erfolgserlebnis ab.