Keith Urban
Woran denkt man, wenn das Stichwort „Neuseeland“ fällt? An die Maori, an Kiwis auf Bäumen und auf zwei Beinen, an die wunderschönen Kulissen der „Herr der Ringe“-Verfilmungen. Es gibt viele Dinge, die mit dem kleinen Inselparadies am anderen Ende der Welt in Verbindung gebracht werden. Aber wenn der Name „Keith Urban“ fällt, zucken die meisten Menschen nur die ratlos die Schultern. Eigentlich eine Schande, denn der gebürtige Neuseeländer zählt zu den Größen der Country-Musik. Begonnen hat seine Erfolgsgeschichte am 26. Oktober 1967, als er in Whangerei das Licht der Welt erblickte. Später zogen seine Eltern auf eine kleine Farm nach Caboolture, Australien, wo der junge Urban seine Kindheit verbrachte und zum ersten Mal Kontakt zur Country-Musik knüpfte. Im Alter von acht Jahren nimmt der kleine Blondschopf siegreich an einem Talentwettbewerb teil. Mit 12 gründet er eine eigene Band und tritt in verschiedenen Clubs auf.
1990 wird aus dem kleinen Clubsänger ein richtiger Musiker. Er unterzeichnet seinen ersten Plattenvertrag in Australien und veröffentlicht sein Debütalbum. Der kommerzielle Erfolg bleibt aus, aber Urban lässt sich nicht entmutigen. Er will in der Country-Szene Fuß fassen – koste es, was es wolle. Darum zieht er nach Übersee. Genauergesagt nach Nashville, in Tennessee. Die Stadt gilt als „Hauptstadt der Country-Musik“, als Anlaufstelle für den großen Erfolg. Urban lernt wichtige Kontakte der Musikindustrie kennen und produziert 1997 ein Album mit der Band „The Ranch“.
Der große kommerzielle Durchbruch gelingt ihm erst fünf Jahre später: das Album „Golden Road“ wird zwei Millionen Mal verkauft.
2006 kommt zum geschäftlichen dann auch das private Glück. Er heiratet die Schauspielerin Nicole Kidman in einem Vorort von Sydney. Zwei Jahre später kommt ihre Tochter Sunday Rose zur Welt. Eine Grammy-Auszeichnung im gleichen Jahr rundet das Erfolgserlebnis ab.